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DIE VÖLKER HABEN EIN RECHT AUF STIMME UND GEGENSTIMME

timme

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Weltgeschehen unter

der Volkslupe

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Wenig Gehörtes - vom Volk fürs Volk!

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Inspirierend

S&G

145

~ Sonderausgabe zur modernen Sexualaufklärung ~

Eine ausgeklügelte Strategie

INTRO

Mittlerweile ist es im Bauwe-

sen zur Pflicht geworden,

vor Beginn eines Neubaus

ein sogenanntes Bodengut-

achten über Art und Beschaf-

fenheit des Baugrundes er-

stellen zu lassen. In diesem

Gutachten wird der Unter-

grund intensiv auf seine

Tragfähigkeit hin untersucht,

um fatale Folgeschäden wie

Risse im Mauerwerk oder

Feuchtigkeitsprobleme aus-

zuschließen. Sollten solch

strenge Vorgaben analog

nicht auch in anderen Berei-

chen Standard sein, z.B.

wenn es um die Zukunft un-

serer Kinder geht? Beson-

ders bezüglich des neuen

Aufklärungsunterrichtes in

Kindergarten und Schule er-

scheint es dringend notwen-

dig, auch diesen Untergrund

intensiv auf seine Tragfähig-

keit hin zu untersuchen. Was

waren und sind das für Men-

schen, die z.B. behaupten,

alle kleinen Kinder seien Sex-

forscher? Welche Ziele ver-

folgen sie? Die Initiative

„Besorgte Eltern“ erstellte

kürzlich eine Broschüre mit

dem Titel: „Die verborgenen

Wurzeln der modernen Sexu-

alaufklärung“.

Mit unserer heutigen Sonder-

ausgabe geben wir Ihnen ei-

nen ersten Einblick in dieses

„Bodengutachten“. Zur wei-

teren Vertiefung empfehlen

wir Ihnen jedoch unbedingt

die Broschüre selbst.

Die Redaktion (ah)

Gender-Ideologie – ideologische Gleichschaltung, begonnen bei den Kindern

ah.

Bereits 1999 ist das sogenann-

te Gender Mainstreaming (GM)

zum Leitprinzip der deutschen

Politik erhoben worden, ohne

dass die Bevölkerung je über die

wahren Inhalte und Ziele infor-

miert wurde.* GM ist bekannt

als Programm zur Gleichstellung

von Mann und Frau. Es geht je-

doch um viel mehr, nämlich um

die Auflösung und Abschaffung

der Geschlechter. Dafür gilt es,

nicht nur Meinungen und An-

schauungen zu ändern, sondern

das menschliche Gehirn neu zu

prägen. Je jünger ein Gehirn, um-

so beeinflussbarer ist es. Deshalb

beginnt die Gender-Erziehung

bereits bei den Dreijährigen. In

Kuschelecken dürfen Kindergar-

tenkinder heute nackt und „spie-

lend“ die Körperteile und die ei-

gene „Lust“ kennenlernen. Kleine

Mädchen werden zum Beispiel

animiert, Fußball zu spielen, sich

körperlich durch zu setzen, zu

schreien und zu boxen. Jungs

werden angehalten, sich als Prin-

zessin zu verkleiden oder die

Nägel zu lackieren. Auch durch

Bilderbücher werden Kinder in

ihrer geschlechtlichen Identität

gezielt verunsichert. Neuestes

Beispiel ist ein Buch für Kinder

ab 2 Jahren: „Wie Lotta von ih-

rem Trans-Papa geboren wurde“.

Doch “frühsexualisierte Kinder,

die kein eindeutiges Empfinden

mehr haben, ob sie Junge oder

Mädchen sind, sind anfälliger für

Manipulation und ideologische

Gleichschaltungsversuche“, so

Dr. med. Christl Vonholdt, Fach-

ärztin für Kinder- und Jugendme-

dizin.

Die Fakten erwecken den An-

schein, dass genau dies beab-

sichtigt ist.

[1]

*Siehe S&G 46/15 „Gleichschaltung

in der Familienpolitik

durch Gender Mainstreaming“

elp.

Carol Everett, die von 1977

bis 1983 Inhaberin von vier Ab-

treibungskliniken in Texas/ USA

war, legte später die Verbindung

zwischen Frühsexualisierung und

Abtreibung offen: „Wir hatten das

Ziel erreicht, dass Mädchen zwi-

schen 13 und 18 Jahren drei bis

fünf Mal abtreiben ließen [...] als

Folge einer gezielten, bis ins De-

tail ausgeklügelten Strategie. Un-

sere erste Aufgabe war es, unter

den Jugendlichen ein sexuelles

Bedürfnis zu wecken“. Um das

zu erreichen, „mussten wir ihr

Verständnis von Sexualität än-

dern und ihr natürliches Schamge-

fühl untergraben. Durch frühzei-

tige Kleinkindbetreuung gelang

es uns, sie von ihren Eltern und

deren Werten zu trennen, je frü-

her desto besser, um ihnen dann

spätestens in der dritten Schul-

klasse beizubringen, was ein Ge-

schlechtsakt ist [...]. Dank der

Komplizenschaft der Schulsexu-

alerziehung, mit der die Jugend-

lichen bereits einer Gehirnwäsche

unterzogen waren, war es dann

für unser geschultes Personal ein

Leichtes, [...] den schwangeren

Mädchen die Abtreibung als ein-

zige, beste und schnellste ‚Lö-

sung‘ anzubieten.“

Anstatt diese menschenverachten-

den Machenschaften öffentlich

anzuprangern, zu bestrafen und

entsprechende Konsequenzen zu

ziehen, treibt man unter dem

Vorwand der Prävention weiter

den neuen Sexualkundeunterricht

voran. Darum sollte auch der vor-

gegebene Schutz vor sexuellem

Kindesmissbrauch durch Früh-

sexualisierung, unter dieser Per-

spektive dringend neu beleuch-

tet werden.

[2]

Vorreiter der Gender-Ideologie

pi.

Bei der Untersuchung der in

der Folge genannten, einfluss-

reichsten Gender-Ideologen fal-

len interessante Zusammenhänge

auf: So gilt etwa

Magnus Hirsch-

feld

(1868–1935) als „Pionier der

Sexualwissenschaft“. Um seine

Homosexualität frei ausleben zu

können, wollte er die Geschlechts-

identität überwinden.

Alfred

Kinsey

(1894–1956), der „Vater

der Sexualwissenschaft“, war ein

Sadomasochist, der Kinder und

Gefängnisinsassen missbrauchte.

Sein Nachfolger

John Money

(1921–2006) trat in der Öffent-

lichkeit als Wissenschaftler auf,

während er gleichzeitig für Grup-

pensex und so genannte „Fucking

Games“ (perverse Sexspiele für

Kinder) warb.

Simone de Beau-

voir

(1908–1986, französische

Schriftstellerin) prägte den Leit-

Forsetzung Seite 2

„Gleichberechtigte, einvernehmliche und verantwortliche sexuelle Handlungen dürfen –

weil sie nicht schädigen – auch zwischen Erwachsenen und Kindern nicht mehr strafbar sein.“

aus Positionspapier der Arbeitsgruppe Humane Sexualität,

Gründungsmitglied der AHS war u.a. Walter Bärsch, 1981–1991 Vorsitzender des Kinderschutzbundes

Ausgabe 70/15

31. Dezember 2015

Quellen:

[1]

www.Gender-Mainstreaming.org/manifest

|

www.dijg.de/gender-mainstreaming/wer-oder-was-ist-gerecht-gerechtigkeit

|

www.queer.de/detail.php?article_id=24491

[2]

www.katholisches.info/2014/06/14/bekenntnisse-einer-ex-abtreiberin-alles-beginnt-mit-der-schulsexualerziehung