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18

Quellen:

[3]

http://ostbelgiendirekt.be/andreas-meyer-aufhebung-der-parlamentarischen-immunitaet-von-laurent-louis-33378

http://brf.be/nachrichten/national/682583/

www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=cec93b3c-5da1-4c45-b728-95dc990e8872

www.youtube.com/

watch?v=07tnFzEDZZ8

www.youtube.com/

watch?v=cbfzhe_urq4

www.klagemauer.tv/?a=showmediacomment&blockid

=59

www.klagemauer.tv/?a=showdocumentary&blockid=30

[4]

www.stuttgarter-nachrichten.de/

inhalt.gegen-bildungsplan-2015-

realschullehrer-reicht-petition-ein.8d432a07-b3d3-4dca-b7bd-afbfd294ddaf.html

www.klagemauer.tv/index.php?A=showmediacomment&

blockid=352&id=2223

www.queer.de/detail.php?article_id=20918

[5]

www.freie-meinung.ch/images/Bulletins/Bulletin_Nr._23.pdf

am./ap.

Der belgische Abge-

ordnete Laurent Louis beschul-

digte unter anderem den Pre-

mierminister Belgiens, Elio Di

Rupo, pädophil zu sein. Diese

Aussage stützte er auf verschie-

dene Fakten aus Vernehmungs-

protokollen und Zeugenaus-

sagen. Zudem bezeichnete er

einen Journalisten als Beschüt-

zer von Pädophilen. Das rief

die Brüsseler Generalstaatsan-

waltschaft auf den Plan, die

beim Kammerausschuss für

Strafverfolgungen die Aufhe-

bung der parlamentarischen

Immunität** von Laurent Lou-

is beantragte. Wegen dem Vor-

wurf der Hehlerei aus Ermitt-

lungselementen der Dutroux-

Akte, Verleumdung und Ehrab-

schneidung wurde die parla-

mentarische Immunität von

Laurent Louis Ende 2013

aufgehoben.

Ein mutiger Abgeordneter, der

ans Licht bringt, was offen-

sichtlich verborgen bleiben

soll, verliert also seine parla-

mentarische Immunität. Bei

den Politikern, die unter Ver-

dacht stehen, pädophil zu sein,

bleibt dagegen die parlamenta-

rische Immunität wie selbstver-

ständlich bestehen und es wer-

den keine Ermittlungen auf-

genommen. Nach diesem dubi-

osen Vorgehen der belgischen

Justiz gegen Louis rückt der

„Fall Dutroux“ aktuell wieder

ins Blickfeld und ruft nach ei-

ner tiefgreifenden Aufklärung

innerhalb der belgischen Justiz

und Politik durch ein unabhän-

giges Gericht.

[3]

*Marc Dutroux ist ein belgischer

Mörder und Sexualstraftäter, der

behauptet, er selbst sei nur Handlan-

ger gewesen. Die entführten, sexu-

ell missbrauchten und getöteten

Mädchen seien nicht nur für ihn,

sondern auch für Personen aus den

höchsten Kreisen der Politik be-

stimmt gewesen. Während des Pro-

zesses starben 27 Zeugen, die im

Prozess aussagen wollten. Sogar

der Staatsanwalt beging angeblich

Selbstmord.

anf.

Der Lehrplan 21 wurde

für alle Schweizer Schulen

ausgearbeitet. Er soll die kanto-

nalen Lehrpläne ersetzen und

ab Sommer 2014 zur Einfüh-

rung freigegeben werden. Der

Lehrplan 21 stützt sich auf

das UNO-Erziehungsprogramm

„Bildung für nachhaltige Ent-

wicklung“ (abgekürzt BNE).

Dieses hat zum Ziel, das Be-

wusstsein der Völker gezielt

gleichzuschalten.

Neu wird den fächerüber-

greifenden Themen starkes

Gewicht gegeben. Das BNE-

Programm gibt dazu sieben

relevante Themen vor, u.a.

Menschenrechte, Genderismus*

und Gleichstellung, Gesund-

heit, Wirtschaft und Konsum.

Ab dem Kindergarten werden

diese Themen in alle Unter-

richtsfächer eingebaut. BNE

bestimmt beispielsweise, wel-

cher Menschenrechtstext im

Naturkundeunterricht gelesen

wird oder welche Gender*-

Sachaufgabe im Rechnen ge-

löst werden muss. Das Kind

lernt beim Rechnen und Lesen

somit nebenbei noch diejeni-

gen politischen, kulturellen

und ideologischen Werte ken-

nen, welche die UNO vorgibt.

Der Lehrplan 21 richtet sich

also nicht nach den Bedürf-

nissen der Schweizer Bürger,

sondern setzt UNO-Forderun-

gen zur Gleichschaltung der

Menschheit um.

Das ist eine gezielte Umerzie-

hung der kommenden Gene-

ration – nicht nur in unserem

Land.

[5]

kw.

Am 1. Februar 2014 fand

eine Demonstration mit ca.

1.000 Teilnehmern gegen den

Bildungsplan „Akzeptanz sexu-

eller Vielfalt“ in Baden-Würt-

temberg statt, gegen den sich

zuvor 200.000 Menschen in

einer Onlinepetition ausgespro-

chen hatten. (siehe S&G Nr.

3/2014). Aufgrund eines Auf-

rufes von LSBTTIQ* naheste-

henden Verbänden wurde zeit-

gleich in unmittelbarer Nähe

eine Gegendemonstration ein-

berufen, die nicht gestört wur-

de. Dagegen zeigte sich bei der

Kundgebung der Bildungsplan-

kritiker ein völlig anderes Bild:

Von Beginn an störten Anhän-

ger der „Akzeptanz sexueller

Vielfalt“ mit Zwischenrufen

(z.B. „Eure Kinder werden so

wie wir!“) und obszönen Pro-

vokationen. Später blockierten

sie mehrmals den Demozug,

bis schließlich die Veranstalter

aus Sorge vor einer gewalttä-

tigen Eskalation die Demo vor-

zeitig beendeten. Dass dieses

respektlose und teilweise sogar

gewalttätige Verhalten ausge-

rechnet von Menschen verurs-

acht wurde, die vehement Tole-

ranz für sich einfordern, ist

sehr irritierend und bedarf ei-

ner genaueren Untersuchung.

Denn diese Menschen haben

über ihre Interessenverbände

Einfluss auf die Regierung ge-

nommen, sodass ihre Vorstel-

lung von Toleranz nun in den

Schulen gelehrt werden soll.

Noch befremdender ist jedoch,

dass auf einer Internetseite,

die dem Netzwerk LSBTTIQ

angehört, gewaltbereite Kom-

mentare zu finden sind, wie

z.B.: „Ich würde ein Demover-

bot für die Homohasser erlas-

sen und es notfalls rücksichts-

los mit Waf- fengewalt

durchsetzen. Diese ewiggestri-

gen Idioten müssen endlich in

ihre Schranken verwiesen wer-

den.“ Dass solche radikalen

Stimmen nicht unverzüglich

von der Homepage entfernt

werden, dürfte die Regierung

in Baden-Württemberg in Be-

zug auf den Bildungsplan in

arge Bedrängnis bringen.

Will die Regierung nun tat-

sächlich Menschen, die hinter

der Fassade von Toleranz ele-

mentare Grundregeln unserer

Demokratie nicht akzeptieren,

Einfluss auf Bildungspläne an

Schulen gewähren?

[4]

Ausgabe 8/14

S&G Hand-Express

Der „Fall Dutroux“* – belgisches Gespenst oder fortdauernde belgische Geschichte?

Das andere Gesicht hinter der Toleranz-Fassade

Schlusspunkt ●

„Wissen macht einen Menschen

als Sklave untauglich.

Frederick Douglass, Schriftsteller (1817–1895)

Die S&G vermittelt Wissen,

damit wir nicht zu Sklaven werden!

Die Redaktion (brm.)

Schweizer Lehrplan 21 –

UNO-Umerziehungsprogramm

**Parlamentarische Immunität ist

der Schutz eines politischen Amts-

trägers vor Strafverfolgung auf-

grund seines Amtes.

*

Lesben, Schwulen, Bisexuellen,

Transgender, Transsexuellen,

Intersexuellen und Queere

Menschen

*Die Gender-Ideologie leugnet

die Zweigeschlechtlichkeit

(dass der Mensch Mann oder

Frau ist).