Background Image
Previous Page  137 / 148 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 137 / 148 Next Page
Page Background

DIE VÖLKER HABEN EIN RECHT AUF STIMME UND GEGENSTIMME

timme

egenstimme

Nicht gläserne Bürger - gläserne Medien,

Politiker, Finanzmogule brauchen wir!

Weltgeschehen unter

der Volkslupe

S&G

Klarheit durch intelligente Analytiker

Wenig Gehörtes - vom Volk fürs Volk!

frei und unentgeltlich

Inspirierend

S&G

135

dec./ap.

In den letzten Monaten

wurden von den westlichen

Massenmedien 36 russische Mili-

täroffensiven gegen die Ukraine

gemeldet. Keine einzige dieser

angeblichen Militäroffensiven

Russlands gegen die Ukraine

konnte bisher durch Beweise

belegt werden. Ein französisch-

ukrainischer Helfer und Kriegs-

berichterstatter, der in der Ost-

ukraine tätig war, äußerte auf die

Frage nach russischen Truppenbe-

wegungen: „Bei jedemMedienge-

schrei über russische Truppen

war ich vor Ort und habe keine

russischen Truppen – geschweige

denn Militärfahrzeuge – die

Grenze passieren sehen. […] In

der Tat ist nach jeder provoka-

tiven Falschmeldung über rus-

sische Truppen eine verdeckte

Operation gelaufen, und man

konnte massive Truppenbewe-

gungen seitens der NATO – nicht

nur auf ukrainischem Boden –

sondern auf der ganzen Ost-Linie

der EU beobachten. […] Ich sage

Ihnen: Wenn Sie über den Ein-

marsch russischer Truppen hören,

seien Sie sicher, dann geschieht

es exakt umgekehrt: Es wird

Richtung Russland gedrängt.“

[2]

Quellen:

[1]

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/prof-michel-chossudovsky/amerika-auf-dem-kriegspfad-

repraesentantenhaus-ebnet-krieg-mit-russland-den-weg.html |

www.kla.tv/4870

|

[2]

www.mmnews.de/index.php/politik/27069-russland-2014-bereits-36-mal-in-die-ukraine-einmarschiert

|

www.kla.tv/4625

|

[3]

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/wolfgang-eggert/krieg-mit-russland-nato-bereitet-sich-vor.html

|

http://de.euronews.com/2014/12/02/nato-eingreiftruppe-gegen-russland/

|

www.spiegel.de/politik/deutschland/nato-testet-ihre-speerspitze-mit-deutschland-a-1006159.html

|

Ausgabe 67/14

20. Dezember 2014

NATO-Eingreiftruppe gegen Russland in Kürze einsatzbereit

Russland

Ukraine

NATO: Wer marschiert hier tatsächlich auf wen zu?

INTRO

Alle Jahre wieder wird beson-

ders in der Vorweihnachtszeit

deutlich, wie sehr sich die

Menschheit nach Frieden und

Harmonie sehnt. Trotz dieser

menschlichen Ur-Sehnsucht

sind wir inzwischen auch in

Europa wieder zunehmend

von kriegerischen Auseinan-

dersetzungen umgeben. Besorg-

niserregend dabei ist die von

der Bundesregierung verfolgte

Sanktionspolitik gegen Russ-

land. Diese nimmt eine Eskala-

tion des Ukraine-Konfliktes bis

hin zu einem möglichen Krieg

nicht nur in Kauf, sondern be-

schwört ihn geradezu herauf.

Wie konnte es dazu kommen,

wo doch nach dem Zweiten

Weltkrieg jeder Politiker rief:

„Nie wieder Krieg!“? Wie ei-

nige Zitate in dieser S&G bele-

gen, kam es in der politischen

Führung der Bundesrepublik

Deutschland bereits wenige

Jahre nach Kriegsende zu

einem kompletten Kurswech-

sel. Warum? Gibt es Kräfte,

die über den Regierenden ste-

hen und diese wie Marionetten

lenken?Wenn wir nicht wollen,

dass Terror und Chaos auf der

Welt weiter überhand nehmen,

dann müssen wir uns damit

auseinandersetzen, dass es of-

fensichtlichMenschen gibt, die

dem Frieden aktiv entgegen

wirken.

Frieden schaffen und erhalten

kann nur, wer diese Menschen

ans Licht bringt und ihr Werk

stoppt. S&G hilft dabei!

Die Redaktion (uk./mol./cm.)

US-Parlament verabschiedet „Kriegserklärung“ gegen Russland

uk./mh.

Am 4. Dezember wur-

de vom amerikanischen Reprä-

sentantenhaus mit der „Reso-

lution 758“ ein Gesetz verab-

schiedet, das dem US-Präsi-

denten und Oberbefehlshaber

der US-Armee die rechtliche

Grundlage für ein militärisches

Vorgehen gegen Russland lie-

fert. Das Gesetzeswerk baut auf

dem „Russian Aggression Pre-

vention Act“* auf. In seiner we-

sentlichen Stoßrichtung wird

darin Russland – ohne klare Be-

weise – als ein „Aggressor-

Staat“ angeklagt, der mehr-

fach in die Ukraine einmar-

schiert sei. Darüber hinaus

greift diese „Kriegserklärung“

auch Artikel fünf des Washing-

toner Vertrages (Bündnisfall)

auf, nach dem ein Angriff auf

einen Mitgliedsstaat der NATO

als ein Angriff gegen die Alli-

anz als Ganzes betrachtet wird.

Sollte die Ukraine nun Mitglied

der NATOwerden – was aktuell

angestrebt wird – wären die eu-

ropäischen Staaten per Vertrag

gezwungen, ihren NATO-Part-

ner Ukraine zu verteidigen. Das

bedeutet konkret: Es bräuchte

nur noch eine False-Flag-Opera-

tion** in der Ukraine, die man

Russland in die Schuhe schie-

ben kann, und ganz Europa

müsste in den Krieg gegen Russ-

land ziehen!

[1]

*deutsch: „Gesetz zur Verhinderung

der russischen Aggression“

**geheime militärische Operation,

die dem Gegner angelastet wird.

Überraschender Sinneswandel in der Frage der deutschen Wiederbewaffnung nach dem Zweiten Weltkrieg:

„Die Bundesregierung erklärt ihre feste Entschlossenheit, die Entmilitarisierung

des Bundesgebietes aufrechtzuerhalten und mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln

die Neubildung eigener Militärstreitkräfte zu verhindern.“

Konrad Adenauer, erster deutscher Bundeskanzler, 1949 (1876–1967)

„Die deutsche Wiederbewaffnung ist der erste Schritt zur Abrüstung.“

Konrad Adenauer, 1954

kno.

Am 3.12.2014 war im On-

lineauftritt des Senders „Euro-

news“ zu lesen: „NATO-Ein-

greiftruppe gegen Russland.

Die Außenminister der 28 Mit-

gliedsländer der NATO be-

schlossen, eine Eingreiftruppe

gegen etwaige Bedrohungen

aus Russland aufzustellen. Die

geplante NATO-Eingreiftrup-

pe gegen Russland soll im Not-

fall binnen Tagen zum Beispiel

ins Baltikum oder nach Polen

verlegt werden können.“ Laut

„Spiegel online“ ist die Ein-

greiftruppe bereits Anfang

2015 einsatzbereit. Ein nächs-

ter Schritt auf dem von der US-

Regierung vorgegebenen Weg,

einen Krieg auf europäischem

Boden einzuleiten?

[3]

„Westliche Grundwerte

verteidigt man am besten,

indem man sie

selbst einhält.“

Daniela Dahn, Börne-Preisträgerin