77 Stimme Gegenstimme Nicht gläserne Bürger - gläserne Medien, Politiker, Finanzmogule brauchen wir! Weltgeschehen unter der Volkslupe S&G Klarheit durch intelligente Analytiker Weniggehörtes - vom Volk fürs Volk! frei und unentgeltlich Inspirierend S&G DIE VÖLKER HABEN EIN RECHT AUF STIMME UND GEGENSTIMME Medienmüde?Dann Informationen von ... www.KLAGEMAUER.TV Jeden Abend ab 19.45 Uhr ~ Ausgabe 37/2025 ~ Umwelt & Technik 6. September 2025 INTRO Wann immer man etwas über das Bienensterben liest oder hört, darf ein Zitat nicht fehlen: „Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen“. Dieses Zitat soll angeblich aus dem Munde von Albert Einstein stammen. Ob es nun wirklich so ist, darf schon bezweifelt werden, da es keine Überlieferungen dazu gibt, ob er einmal etwas mit Bienen zu tun hatte. Es zeigt aber auf, was wir uns selbst antun, wenn wir den Bienen die Lebensgrundlage nehmen. Das kann z.B. durch den Einsatz von Agrargiften, den Mobilfunk oder durch den Einsatz von Windkraftanlagen geschehen. Diese Ausgabe zeigt auf, wie die Bienen immer mehr in ihren Lebensbedingungen massiv gestört werden und ihr Leben bedroht ist. Die Bienen dienen jedoch auch als Frühwarnsystem, um uns zu zeigen, dass so manche Technik auch eine Bedrohung für uns darstellt. Die Redaktion (pg.) gz. Das weltweite Phänomen des Insektenrückgangs und die hohe Sensibilisierung in der Bevölkerung für dieses Thema stand im Mittelpunkt des Bayerischen Imkertages 2019 in Amberg. Experten zeigten viele Gefahren für Bienen und Gründe für den Insektenrückgang auf. „Die Bienen befinden sich in einer Art Zangengriff“ sagte der Geologe Dr. Spielvogel. Nach seinen Worten liege die Schuld aber nicht allein bei der Landwirtschaft. Neben dem Landverbrauch, Straßenverkehr und den Stickstoffemissionen sei der Mobilfunk ein Grund für den Rückgang der Insekten. In den elektromagnetischen Feldern, die vom Mobilfunk, aber auch von Überlandleitungen ausgehen, wären besonders die Bienen beeinträchtigt. Versuche hätten gezeigt, dass Bienen unter dem Einfluss elektromagnetischer Wellen immer aggressiver werden und ihre Brut ausräumen. Besonders im Fokus steht dabei die neue 5G-Technologie. Sie werde von der Weltgesundheitsorganisation WHO als möglicherweise krebserregend eingestuft. „Würde ein Medikament als möglicherweise krebserregend eingestuft, bekäme es keine Zulassung“, erklärte Dr. Spielvogel und plädierte deshalb für einen vernünftigen Umgang mit Mobilfunk. [1] Mobilfunk macht die Bienen aggressiv Denkt auch an die Bienen pg. Stellen Sie sich vor, Sie verlassen Ihr Haus und finden nicht mehr zurück. So geht es manchen Bienen, denn unsere digitale Welt funkt ihnen dazwischen. Bienen orientieren sich über Himmelspolarisation und den Magnetfeldern der Erde. So finden Sie über Kilometer hinweg punktgenau zurück in ihr Zuhause. Was aber, wenn diese fein abgestimmte Wahrnehmung durch Störsignale überlagert wird? Studien belegen, dass Bienen, die elektromagnetischen Feldern von WLAN oder Mobilfunk ausgesetzt sind, die Orientierung verlieren, kürzer fliegen, länger wegbleiben oder erst gar nicht mehr zurückkommen. Aber auch die Brutpflege wird gestört, ihr Verhalten wird unruhig und die Kommunikation ändert sich. Manche Studien berichten sogar von zellulären Veränderungen, wie oxidativem Stress und Veränderungen in den Genen. Ein Drittel unserer Nahrung hängt direkt oder indirekt von der Bestäubungsleistung der Bienen ab und damit unsere Ernährungssicherheit. Sollten wir da nicht ein besseres Gespür für die Empfindlichkeit der natürlichen Systeme zeigen und zum Wohle der Bienen und damit zum Wohle unserer Ernährungssicherheit auf WLAN und Mobilfunk verzichten?[2] Tragen Windräder zu Ernteausfällen bei? gap. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellte 2017 in einer Studie anhand von Modellrechnungen fest, dass ca. 1.200 Milliarden Insekten im Jahr Opfer von Windrädern werden. Das sind ungefähr 3 Milliarden Insekten pro Tag. Die Überreste von Fluginsekten an Rotorblättern tragen ganz nebenbei auch zu hohen Verlusten bei dem Wirkungsgrad der Anlage bei. Durch den Anbau von Kulturpflanzen sind wir Menschen auf bestäubende Insekten angewiesen. Bei einer Untersuchung an unterschiedlichen Kulturpflanzen wurde 2015 nachgewiesen, dass etwa die Hälfte aller Blütenbesuche nicht durch Bienen erbracht werden, sondern durch andere Insekten. Bei der Bestäubung von Möhren und Kirschen sind Bienen sogar deutlich seltener für die Bestäubung verantwortlich als andere Arten. Das zeigt: Wenn wir so stark in die Population der Fluginsekten eingreifen, schaden wir uns letztlich selbst, weil dadurch die Bestäubungsleistung der Insekten abnimmt und die Ernte schlechter ausfällt. Wenn solch riesige Mengen von Insekten den Windparks zum Opfer fallen, ist es dann nicht gerechtfertigt, von Ernteausfällen als Folge dieser Technologie zu sprechen?[3] Quellen: [1] www.wochenblatt-dlv.de/feld-stall/tierhaltung/handy-verbot-schutz-bienen-559992 [2] www.youtube.com/watch?v=x27A6myM1O0 | www.nature.com/articles/s41598-019-56948-0[3] www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2019/01/20190326_dlr-studie-zu-wechselwirkungen-von-fluginsekten-und-windparks | https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4ubungsleistung
RkJQdWJsaXNoZXIy MTY5NDM=