s&G-Jahrbuch 2025

75 Stimme Gegenstimme Nicht gläserne Bürger - gläserne Medien, Politiker, Finanzmogule brauchen wir! Weltgeschehen unter der Volkslupe S&G Klarheit durch intelligente Analytiker Weniggehörtes - vom Volk fürs Volk! frei und unentgeltlich Inspirierend S&G DIE VÖLKER HABEN EIN RECHT AUF STIMME UND GEGENSTIMME Medienmüde?Dann Informationen von ... www.KLAGEMAUER.TV Jeden Abend ab 19.45 Uhr Quellen: [1] Interview mit Nicolas A. Rimoldi | www.kla.tv/38678 [2] www.kla.tv/31892 | www.kla.tv/36929 [3] https://www.vereinwir.ch/die-letzte-falle-e-id-cbdc-und-das-ende-unserer-banken/ | https://www.vereinwir.ch/e-id-freiwillig-war-gestern/ Fortsetzung Seite 2 INTRO Am 28. September 2025 kann das Schweizer Stimmvolk die Weichen stellen, ob es in naher Zukunft zunehmend in einem digitalen Gefängnis leben will oder nicht. Nachdem die Schweizer 2021 das erste E-IDGesetz mit rund 65 % NEIN Stimmen abgelehnt haben, stimmen sie nun zum zweiten Mal über das „nachgebesserte“ EID-Gesetz ab. Verschiedene Bürgerrechtsbewegungen – so z.B. MASS-VOLL! und die Freunde der Verfassung, wie auch die EDU und die Junge SVP – erkannten die Gefahr und ergriffen, resp. unterstützten das Referendum: Die E-ID öffne Tür und Tor für ein totalitäres Kontrollsystem und für die Ausgrenzung von unliebsamen Bürgern. Mit einem klaren NEIN hat das Schweizer Stimmvolk die historische Chance, nicht nur ihrer Regierung, sondern auch den Globalstrategen mit ihren Weltherrschaftsplänen einen gehörigen Strich durch die Rechnung zumachen. rs. Ein wesentlicher Kritikpunkt beim ersten E-ID-Gesetz (2021) war, dass die E-ID von privaten Anbietern hätte herausgegeben werden können. Die Befürworter werben nun damit, dass mit dem neuen Gesetz die Verantwortung für die Herausgabe der E-ID beim Staat sei. Stimmt das wirklich? Dazu Nicolas Rimoldi (MASS-VOLL!) im Interview mit Kla.TV: „[…] Wir wollen überhaupt keine E-ID. Uns ist völlig egal, ob das Private machen oder der Staat. [...] Und das (die staatliche Herausgabe) ist auch völlig faktenfrei, weil diese E-ID nicht vom Staat produziert wird. Den Herausgabeprozess, die Ausstellung dieser elektronischen Identität kann der Staat gar nicht (leisten). […] Hier wird die E-ID von einem privaten Unternehmen ausgestellt und das ist die ELCA-Gruppe. [...] Und der (private Anbieter) liefert dann die Software für den Gesichtsbildabgleich, für die Ausstellung der E-ID. Also von wegen rein staatlich. Hier verdienen private Konzerne mit unseren höchstpersönlichen Daten, Millionen, Milliarden.“[1] Elektronischer Identitätsnachweis (E-ID) diesmal allein in staatlicher Hand? E-ID Schlüsselbaustein zur Verknüpfung digitaler Systeme?! mfg./mb. Mit einer Annahme des E-ID-Gesetzes besteht die große Gefahr, dass die E-ID zum zentralen Schlüsselbaustein wird, um eine Vielzahl von digitalen Systemen miteinander zu verknüpfen: Vom digitalen Impfpass, Reisepass, Gesundheitsausweis, Führerausweis, Krankenversicherungsausweis, Organspendeausweis, Zentralbankgeld (CBDC), digitale Zutrittsberechtigungen, bis hin zu einem Sozialkreditsystem. Erkennen Sie das sich entwickelnde digitale Gefängnis einer lückenlosen Totalkontrolle? Der bekannte Schweizer Anwalt Philipp Kruse warnt vor großen Risiken der E-ID! Es sei nur eine Frage der Zeit, bis unbefugte Dritte auf biometrische Daten zugreifen. Es fehle der Schutz der Nutzer vor der Marktmacht großer Konzerne. Das E-ID-Gesetz ermögliche die Basistechnologie, welche in Kombination mit laufenden internationalen Entwicklungen zu einer erheblichen Bedrohung der Grundrechte führe! [2] „Und jetzt stehen wir wirklich kurz vor der Einführung des Digitalzwanges, der digitalen Identität. Und die ist echt der Schlüsselbaustein für eine Zukunft, in der eigentlich niemand mehr leben möchte. Für eine Zukunft, die absolut dominiert ist von Überwachung und Kontrolle, Umerziehung und einer maximalen Entrechtung des Souveräns – des einzelnen Menschen.“ Nicolas A. Rimoldi, Präsident von MASS-VOLL! im Interview mit Kla.TV Ohne E-ID keine digitale Zentralbankwährung ms. Auszug aus der Artikelreihe zum Thema E-ID vom schweizerischen Verein WIR: „Viele Schweizer sind der Ansicht, dass eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) einfach ein zusätzlicher, moderner Franken wäre, der neben Bargeld und Bankkonten existiert. Das ist eine gefährliche Illusion. CBDCs sind kein neutrales Zahlungsinstrument, sondern ein Steuerungswerkzeug. Sie können programmierbar gemacht werden, mit Verfallsdaten, Ausgabebeschränkungen oder Verwendungszwecken. Gleichzeitig kommt die E-ID. Sie soll alle deine digitalen Identitäten, deine Zugänge zu Konten, Gesundheitsdaten, Behördendienste und künftig auch Wallets* bündeln. Damit ist jede Zahlung, jeder Vertrag, jede Kontoeröffnung an deine eindeutige digitale Identität geknüpft. Die E-ID ist das Einfallstor für Zwang, Kontrolle und totale Abhängigkeit. Ohne sie wird CBDC niemals durchsetzbar sein. Verlierst du die E-ID oder wird sie gesperrt, bist du ausgesperrt aus der Wirtschaft. Früher hieß es noch: ,Dein Geld, deine Entscheidung.` Heute heißt es: ,Dein Geld, unsere Bedingungen.`“[3] „Die Schweizer E-ID ist kein harmloses Digitalprojekt. Sie ist Teil einer globalen Architektur: UNO, EU, WHO. Alle arbeiten längst an der gleichen Agenda. Eine einheitliche digitale Identität ist der Schlüssel, um weltweite Systeme wie Social Credit und digitale Zentralbankwährungen einzuführen.“ Die Redaktion (brm.) Der Schweizer Verein WIR imArtikel „E-ID freiwillig war gestern“ *Ein Wallet (englisch „Brieftasche“) ist ein digitaler Speicher für Werte oder Nachweise „Leute, seid wachsam und denkt mit!“ mrs. Aus dem Artikel „Wozu digitale Identitäten? Hintergründe zum neuen E-ID-Gesetz“ vom Verein WIR: „Wir können es uns nicht mehr leisten, irgendein ,Ereignis` isoliert zu betrachten. Alles hängt mit allem zusammen. Die geplante Revision des Epidemiengesetzes, die WHO-IGV und das E-ID-Gesetz sind keine separaten Baustellen – sie sind Zahnräder im gleichen globalen Uhrwerk. Und während wir auf allen Fronten gleichzeitig angegriffen werden, müssen wir uns auf den einen Punkt konzentrieren, der das ganze System antreibt: Die digitale 30. August 2025 ~ Ausgabe 36/2025 ~ CH-Abstimmung zum E-ID-Gesetz

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