s&G-Jahrbuch 2025

42 Ausgabe 19/25 Digitales Gefängnis S&G Hand-Express Fortsetzung von Seite 2 EU-weiter Netzwerkbau für die Datenerfassung aller EU-Bürger sak./aa. Ein weiteres Werkzeug des EUVABECO-Projekts ist das Screening zur Impfmotivation. Es geht darum, Impfkampagnen zu optimieren. Vorbild ist ein Modell, das zu Coronazeiten in Belgien entwickelt wurde. Es wurde auf vorhandene Datensätze aus Versicherungsunterlagen, von Ärzten und „anderen Gesundheitsquellen“ zugegriffen. In Belgien war dies einfach möglich, weil der elektronische Personalausweis mit dem Zugang zur elektronischen Patientenakte mit dem e-Rezept und der Krankenkasse verknüpft ist. So erhielten die Bewohner Belgiens in absteigender Risikoreihenfolge ein persönliches Einladungsschreiben zur Coronaimpfung. Diese Einladung erhielt bereits feste Terminvorgaben zur Erst- und zur Zweitimpfung. Die Kontaktdaten, einschließlich Telefonnummern und Mailadressen, hatte man sich kurzerhand aus den Krankenversicherungsunterlagen herausgezogen. EUVABECO erwägt dieses Werkzeug nun in vier ausgewählten Ländern zu testen und anschließend EUweit einzusetzen. Am Beispiel Belgiens zeigt sich, was die schönfärberischen Erzählungen über freiwillige Kontrolle von eigenen Impfdaten tatsächlich bedeuten können! Sie geben dem Staat vielfältige Möglichkeiten, um die Bevölkerung zu kontrollieren! [10] Impfkampagnen mithilfe persönlicher Daten Aadhaar. Dieses verzeichnete enorme Probleme mit der Sicherheit. Sie reichten von Identitätsdiebstahl bis hin zu unzähligen Datenschutzverletzungen, darunter zwei, bei denen die Daten von etwa einer Milliarde Menschen missbraucht wurden. Ein Großteil davon wurde im Internet zum Verkauf angeboten. Zu diesen Daten gehörten biometrische Identifikatoren wie Iris- und Fingerabdruckscans. Wenn diese Daten gehackt werden, gibt es keine Möglichkeit, den Schaden rückgängig zu machen. Während sich ein Passwort oder eine Kreditkarte einfach ersetzen lässt, bleiben biometrische Merkmale wie Iris und Fingerabdruck unveränderlich. [5] Schlusspunkt ● Noch können heimtückische Technologien wie digitale biometrische IDs, die europäische Impfkarte und Überwachungssysteme nur eingebaut werden und existieren, wenn sie akzeptiert und angenommen werden von noch gutgläubigen, ahnungslosen Menschen. Jetzt ist höchste Zeit aufzuwachen! Klären Sie Ihr Umfeld auf, indem Sie diese S&G weitergeben. Setzen Sie zudem ein Zeichen und widersetzen Sie sich der beginnenden digitalen Versklavung, indem Sie zum Beispiel bar bezahlen und auf beworbene digitale Bequemlichkeitenverzichten. Vernetzen Sie sich mit aufgewachten freiheitsliebenden Menschen in Ihrem Umfeld, solange dies noch möglich ist. Verteidigen Sie Ihre Freiheit! Die Redaktion (mfg.) EUVABECO – ein europaweites Pilotprojekt aa. „European Vaccination Beyond COVID-19“, kurz EUVABECO genannt, ist ein europaweites Pilotprojekt. Das EUVABECO wurde nach der Pandemie eingeführt, um verschiedene Impfpassprojekte zu entwickeln. Die EU und die WHO arbeiten hier eng zusammen. Die WHO hat das digitale COVID-Zertifikat von der EU übernommen. Bei EUVABECO geht es scheinbar nur um empfohlene bzw. verpflichtende Impfungen. Eine elektronische Akte, die der Bürger mit persönlichen Daten und Informationen selbst noch füllen kann. [7] EUVABECO, eine Gefahr für die Freiheit der Bürger? aa. Das gesamte EUVABECOProjekt umfasst fünf Teilbereiche, die nach einer Pilotphase ausgewertet und dann allen Ländern der EU zur Verfügung gestellt werden sollen. Der digitale europäische Impfausweis wurde bereits seit September 2024 testweise in Deutschland eingeführt. Er ist laut EUVABECO ein persönlicher Nachweis, aber kein behördliches Dokument. Das kann sich aber ändern. Wenn es zum behördlichen Dokument erhoben wird, bietet es gewaltige Kontrollmöglichkeiten über die EU-Bürger. [8] aa. Durch die Gründung des „Global Digital Health Certification Network“ (GDHCN) während der Coronazeit wurde der Grundstein eines europaweiten Netzwerkes gelegt. Diese Infrastruktur soll gewährleisten, dass Gesundheitsdokumente der EUBürger zwischen Institutionen und auch über Grenzen hinweg überprüfbar und übertragbar sind. Vom GDHCN ausgehend sollen nun die ersten Schritte für die europaweite Einführung einer elektronischen Impfkarte gemacht werden. Interessant ist, dass dieses Netzwerk seit 2023 von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) verwaltet wird. [6] Europäische Impfkarte aa. Die europäische Impfkarte (EVC) soll es sowohl als digitale Smartphone-Anwendung wie auch in Papierform geben. Weiter werden umfassende Informationen zur Impfhistorie enthalten sein, darunter detaillierte Textaufzeichnungen, ein scannbarer QR-Code und herunterladbare persönliche Daten des Betroffenen, die Sozialversicherungsnummer und die Impfdaten. Die deutsche Rechtsanwältin Cornelia Margot sieht die Gefahr darin, dass Deutschland die elektronische Impfkarte nach der Testphase dauerhaft und eventuell obligatorisch einführt. Letztlich kann die EVC einfach mit Personalausweisdokumenten, demBankkonto und dem ökologischen Fußabdruck verknüpft werden. Damit wäre der gläserne Bürger geschaffen. [9] „Wenn ich mir die deutsche Geschichte der letzten hundert Jahre anschaue, weiß ich nicht, ob ich mehr Angst vor Kriminellen oder vor dem Staat haben muss.“ Ranga Yogeshwar, Moderator, Journalist & Wissenschaftler Quellen: [5] https://abfschweiz.ch/wp-content/uploads/Artikel-12-09-24.pdf [6] https://uncutnews.ch/schaffung-eines-digitalengefaengnisses-die-who-draengt-auf-die-rasche-einfuehrung-globaler-digitaler-gesundheitszertifikate/ [7] www.mwgfd.org/ 2024/08/euvabeco-mehr-als-nur-ein-impfausweis/ [8] www.mwgfd.org/2024/08/euvabeco-mehr-als-nur-ein-impfausweis/ | [9] https://uncutnews.ch/der-europaeische-impfausweis-wird-2026-verfuegbar-sein-und-was-da-bedeutet-sie-machen-dinge-dierechtlich-gar-nicht-moeglich-sind/ | www.mwgfd.org/2024/08/euvabeco-mehr-als-nur-ein-impfausweis/ [10] www.mwgfd.org/ 2024/08/euvabeco-mehr-als-nur-ein-impfausweis/

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