28 cha. Bernhard Strehl sieht die allumfassende Emotion Angst als allerwichtigste, um das Denken von Menschen auszuschalten. Zuerst wird immer Angst produziert mit dem Ergebnis der Spaltung: „Die jetzt nicht dieser Meinung sind, sind ‚die Bösen‘. Also ich bin bei den Guten und die anderen sind die Bösen.“ (= das altbekannte Prinzip „Teile und herrsche“!) Angst wird zielgruppenabhängig variierend eingesetzt, in der richtigen Kombination erhält man die gewünschte Wirkung. Durch gezielte Wortwahl in Vorträgen, wie z.B. Klimahölle und dem Bericht über vermehrte Überschwemmungen wird zunächst immer Angst erzeugt. Im nächsten Schritt heißt es dann: Wir sind schuld. ‚Wir‘ heißt eigentlich, ihr seid schuld, also ihr, das Publikum. Wenn sich dann jeder schuldig fühlt, kommt der Erlöser, der dem Publikum sagt, was es tun muss. Menschen, die durch so eine Propagandarede erreicht wurden, gehen aufgewühlt daraus hervor: „Ja, es gibt etwas, mit dem ich Ausgabe 12/25: Manipulation durch den ORF S&G Hand-Express Die Angstpropaganda Schlusspunkt ● Das enorme Misstrauen der österreichischen Bevölkerung gegenüber dem ORF und die anderen dargelegten Fakten zeigen, dass der ORF seinen eigentlichen Auftrag in wesentlichen Bereichen nicht erfüllt. Angesichts dieser Tatsache und anderer Verfehlungen des Senders sind die von JEDEM Haushalt UND JEDEMUNTERNEHMEN seit Jänner 2024 zu zahlenden Zwangsgebühren nicht gerechtfertigt. Es bleibt zu wünschen, dass das Werkzeug der Publikumsbeschwerde noch viel mehr zum Widerspruch genützt und damit korrigierend auf den ORF eingewirkt wird. Die Redaktion (doa./nm.) Fortsetzung von Seite 1 gewünschte Richtung einmal erreicht, braucht es Zensur, damit die Menschen keine gegenteilige Meinung mehr hören. Denn vertritt nur ein einziger in der Versuchsgruppe die Gegenmeinung, fällt ein großer Teil der anderen von der ursprünglichen Beeinflussung wieder ab. Es ist egal, welche Emotionen durch die Propaganda ausgelöst wurden. Das können durchaus positive sein wie Begeisterung und Euphorie, wie z.B. im Bereich der Klimahysterie: „Ich gehöre zu den Guten; ich bin der bravste Klimaschützer.“ Darum spielen viele in diesem Fall gehorsam mit. [5] Hürdenreiche Publikumsbeschwerde doa. Falls ein Zuseher meint, der ORF verstoße gegen das ORFGesetz, kann er innerhalb von sechs Wochen bei der Kommunikationsbehörde Austria eine Beschwerde einreichen. Doch dem Antrag müssen 120 (!) Unterstützungsunterschriften beiliegen. Bernhard Strehl empfiehlt im Vortrag, gleich noch mehr zu haben, weil der ORF scheinbar immer ca. 20 Prozent dieser Unterschriften für ungültig erklärt. Als nächste Hürde müssen die Unterschriftgeber ihre persönliche ORF-Beitragsnummer miteintragen. Eine Unterschrift ist ja relativ leicht zu bekommen, doch wer kennt schon seine ORF-Beitragsnummer auswendig? Neben diesen formalen Hürden muss man für die Beschwerde herausfinden, welcher Paragraph des ORF-Gesetzes in der beanstandeten Sendung verletzt wurde. Schließlich muss die Beschwerde natürlich begründet werden. Strehls gute Nachricht: Man kann die Beschwerde gebührenfrei einbringen, es gibt auch keinen Anwaltszwang, die Investition heißt nur „persönlicher Zeitaufwand“. Ist die Formalhürde geschafft, schickt die KommAustria die Beschwerde an den ORF, dessen Anwälte eine Stellungnahme erarbeiten. Nach spätestens sechs Monaten muss die KommAustria durch einen sog. Bescheid eine Entscheidung getroffen haben. Dieser Bescheid ist juristisch wichtig, denn diesen kann man jetzt bekämpfen, in die nächste Instanz bringen. Während die Publikumsbeschwerde in der Regel keine rechtlichen Konsequenzen hat, kann sie dennoch Einfluss auf die Medienberichterstattung und deren Praktiken haben. Insgesamt ist die Publikumsbeschwerde ein wichtiges Instrument der Medienaufsicht in Österreich, das den Bürgern ermöglicht, aktiv an der Medienberichterstattung teilzuhaben und deren Qualität zu beeinflussen. [7] Der Instanzenweg bei der Publikumsbeschwerde cha. Die erste Anlaufstelle für eine ORF-Beschwerde ist die KommAustria. Stellt diese Behörde z.B. für Dr. Strehl einen negativen Bescheid aus, geht er damit in die 2. Instanz. Verliert hingegen der ORF, ruft auch dieser die nächste Instanz, das Bundesverwaltungsgericht, an. Dessen Richtersenat besteht aus drei Richtern, es wird wortwörtlich protokolliert. Hier können Zeugen namhaft gemacht werden, und die Gerichtskosten belaufen sich auf nur 30 Euro. Selbst wenn man gewinnt, zahlt man die eigenen Anwalts- und Gutachterkosten. Die letzte übergeordnete und damit höchste Instanz ist der Gerichtshof, in diesem Fall der Verwaltungsgerichtshof. Parallel dazu und faktisch unabhängig gibt es den Verfassungsgerichtshof. Hier kann man z.B. reklamieren, dass im ORF-Gesetz gewisse Bestimmungen nicht verfassungskonform sind. Es wird nicht die Sache direkt angegriffen, sondern man sagt: Diese grundlegende Regelung ist nicht verfassungskonform, oder auch das Verfahren hat Fehler. [8] Quellen: [5–8] www.kla.tv/31462 [7] „Was ist eine "Publikumsbeschwerde" in Österreich?“, Ausgabe von ChatGPT, 09.02.2025 [8] https://www.youtube.com/watch?v=5oHaTQrdB2 | https://on.orf.at/video/14207145/oesterreich-die-ganze-geschichte-510-geiseln-der-kael „Wer widerspricht, ist nicht gefährlich. Gefährlich ist, wer zu feige ist zu widersprechen.“ Napoleon I. Bonaparte, (1769–1821) zur Lösung des Problems beitragen kann, dass dieses Furchtbare nicht kommt. Ich muss jetzt eben Klimaschutz betreiben. Ich muss z.B. ein Elektroauto fahren. Ich bin derjenige, der etwas Gutes tut, ich gehöre zu den Guten.“ Strehl spricht an dieser Stelle von Neurolinguistischer Programmierung, durch welche die Leute genau auf dieses gewünschte Denken programmiert werden. Sie sind einerseits sehr froh darüber, dass sie die Gefahr der vermeintlichen Klimahölle erkannt haben und andererseits wollen sie ja nun für die nächste Generation einiges tun. [6] „Angst ist ein unsichtbarer Käfig, dessen Gitterstangen aus Gedanken bestehen.“ TimoErtel
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