30 S&G Hand-Express Ausgabe 12/24: Medienmanipulation Fortsetzung von Seite 1 Manipulation durch emotionale Schlagwörter Schlusspunkt ● Bei der Manipulation der Medien handelt es sich nicht immer um blanke Lügen, sondern um eine bewusst angewandte Technik, die bekannte Fakten mit Halbwahrheiten vermischt, wahre Zusammenhänge zwar andeutet, aber falsch konstruiert. Der Leser/Zuschauer erkennt die wahren Details und geht darum davon aus, dass der Rest auch stimmt. Der Verfassungsauftrag der Medien ist jedoch, die Menschen sachlich und ausgewogen zu informieren und damit eine sachliche Diskussion in der Gesellschaft zu ermöglichen. Mit einseitiger und tendenziöser Berichterstattung dienen sie hingegen fremden Herren und nicht der Demokratie, denn die Demokratie braucht ein aufgeklärtes Volk! Verbreiten Sie gerade darumdiese Ausgabe weiter. DieMenschen haben ein Recht, hinter die Kulissen zu schauen! Quellen: [5] https://uebermedien.de/14739/ist-michael-lueders-als-fake-news-verbreiter-ueberfuehrt/ [6] www.nachdenkseiten.de/?p=105551 | https://taz.de/Kritik-an-Korrespondentin/!5964117/ [7] Thurgauer Zeitung vom 7.11.2023 «was tut die Schweiz?» [8] www.deutschlandfunk.de/krieg-und-pr-100.html Erstberichten werden keine weiteren Erkenntnisse nachgereicht, Fachexperten mit gegenteiligen Befunden medial verunglimpft wei. Der deutsche Politik- und Islamwissenschaftler Michael Lüders war bis zu seinen Äußerungen in der Talkshow „Lanz“ (5.4.2017) über den Giftgaseinsatzin Ghouta/Syren am 21.8.2013 ein gern gesehener Fachexperte bei Nachrichtensendern über Themen in der arabischen Welt. Lüders erläuterte damals, dass alle Indizien auf eine False-FlagAktion hindeuten, um die USA in den Syrienkrieg zu verwickeln. Präsident Obama hatte den Einsatz von Bio- und Chemiewaffen als „Rote Linie“ benannt. Zu einem Einsatz der Amerikaner kam es nicht. Analysen des britischen Geheimdienstes hatten ergeben, dass das verwendete Giftgas nicht aus den Beständen der syrischen Armee stammen konnte und Assad als Täter somit nicht in Frage kam. Dennoch wurde Lüders mit einer Rufmordkampagne überzogen. Die „Bild“ betitelte ihn gar, als Putin-Propagandisten mit „glatten Lügen“ und abstrusen Verschwörungstheorien. [5] Medien künden unliebsam berichtenden Journalisten Medien stellen bewusst falsche historische oder politische Zusammenhänge und Verbindungen her rc./wie. Karin Leukefeld arbeitete viele Jahre als Auslandskorrespondentin. Ihr größtes Anliegen war es, „dem Leben hinter den Schlagzeilen“ eine Stimme zu geben. Als sie über die zurückhaltende Zustimmung der Menschen in Syrien für den Aufstand gegen Assad und stattdessen Sympathien für den jungen Präsidenten wegen seiner gezeigten Leistungen berichtete, kamen Absagen, sogar für bereits bestellte Reportagen. Sie verlor ihre Einkünfte. Obwohl sie in Damaskus auch syrische Regimegegner interviewte, war sie mit ihren eben nicht einseitigen Berichten im wahrsten Sinne des Wortes gegen den „Mainstream“ geschwommen. Sie erhielt Drohbriefe von syrischen Oppositionellen, wurde in Leserbriefen und sogar von Journalisten-Kollegen diffamiert. Schließlich kündigte die Zeitung „Neues Deutschland“ (ND) ihr die 20jährige Zusammenarbeit auf. Ihr Fazit tat sie mit den Worten des amerikanischen Auslandkorrespondenten Patrick Lawrence kund: „Medien in den westeuropäischen Hauptstädten suchen heute einen Platz am Tisch mit der politischen Macht.“ [6] pb. In einer regionalen Schweizer Zeitung war am 7. November 2023 unter dem Titel „Was tut die Schweiz?“ zu lesen: Mit dem Pogrom* zu Putins Geburtstag am 7. Oktober hat sich die Hamas die globale Mobilisierung der Islamisten gesichert. Indirekt und unmerklich wird durch das Nennen von Putins Geburtstag im Zusammenhang mit dem Terrorangriff der Hamas eine Verbindung Putins mit der Hamas suggeriert. Es ist so geschrieben, als hätte die Hamas ihren Überfall extra auf den Geburtstag Putins abgestimmt. Dabei ist ein Geburtstag nie ein Indiz für eine Interessenverbindung. [7] *Gewalttätige Angriffe gegen Leben und Besitz einer religiösen, nationalen oder ethnischen Minderheit wei. Nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen NATO-Vertretern und der Bundesrepublik Jugoslawien zum Kosovokonflikt, begann die NATO damals den Angriff auf Serbien. Der NATO-Bündnisfall wurde ausgerufen. Da das Grundgesetz Deutschlands Auslandseinsätze verbot und kein UN-Mandat vorlag, gab es enorme Widerstände gegen eine Beteiligung der Bundeswehr in Deutschland. „Nie wieder Auschwitz“, mit dieser Parole zerschlug der deutsche Außenminister Joschka Fischer die Widerstände innerhalb seiner Fraktion „Die Grünen“ sowie sämtlicher Kritiker in der BRD. Erst später wurde bekannt, dass all diese Schauergeschichten über serbische Konzentrationslager eine Erfindung amerikanischer PR-Agenturen waren, die den Auftrag hatten, die Serben als Täter und die anderen als Opfer darzustellen. Ein gigantischer Medienapparat schickte anschließend diese Geschichten ungeprüft um die ganze Welt. [8] „Die Schnelligkeit ist entscheidend. Denn wir wissen genau, dass die erste Nachricht von Bedeutung ist. Die Rücknahmen haben keine Auswirkungen mehr.“ Der PR-Agentur-Chef James Harff 16.1.24 vehement. Eine Redaktion konnte benannte Stelle, wo Frau Doblies Knopf im Ohr sichtbar war, nicht finden und fragte nach, ob die angegebene Zeit in der Sendung wirklich stimme. Durch diese Nachfrage kam ans Licht, dass das SRF die bezeichnete Stelle im Video durch anderes Videomaterial ausgetauscht und am 15.1.2024 in dieser abgeänderten Version wieder hochgeladen hatte. Wohlgemerkt, dies einen Tag bevor das verneinende Antwortschreibendie SRF-Redaktion verließ. Im Webarchiv ist der Austausch nachprüfbar. Diese Handlung des SRF zeigt, wie sie aktiv Videomaterial verfälschen. [4] die Redaktion (rc./pb.)
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